Presseservice

Liebe Pressevertreter*innen, 
im Folgenden haben wir zahlreiche Informationen bereitgestellt. 

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Presse FAQ

Preise

  • Wer früh bucht und Randzeiten nutzt, profitiert vom Online-Preis. So können Online-Frühbucher ein Tagesticket für Erwachsene ab 39 Euro (Kinder: 25 Euro) kaufen. Ermäßigungen gibt es auch für Schulklassen (nur bei Voranmeldung). Kinder bis einschließlich Jahrgang 2018 (Schneezwerge) die in Begleitung eines Erwachsenen zwischen den Beinen hochliften, benötigen kein Skiticket! (Förderbänder ausgenommen).

    Mehrtageskarten sind seit der Saison 2022/23 als „Wahlabos“ erhältlich. Das bedeutet maximale Flexibilität während der Ferienzeit am Feldberg: durch die Möglichkeit auch mal Ruhetage vom Skifahren einzulegen, kann man zwischendurch z.B. im Badeparadies wieder Kraft für die nächsten Abfahrten sammeln. Mit der Anpassung des Ticketsystems wollen wir unseren Gästen und ihren Gastgebern, Skischulen und Gastronomen ein passendes Angebot bieten.

  • Nein, dort gelten feste Preise. Wer aber online bucht, erhält auch hier meist einen Vorteil.

  • Ja. Immer wenn man aktuell ins Buchungssystem schaut, ist der aktuelle Preis erkenn- und buchbar. Abhängig davon kann jeder Gast entscheiden, ob er bucht oder nicht. 

  • Bis 8 Uhr am ersten Gültigkeitstag des gebuchten Online-Tickets können Gäste die Tickets über ihren Account unseres Online-Shops zurückgeben. Der Ticketwert wird dann automatisch und zu 100 Prozent als Guthaben auf dem Account gutgeschrieben und bei der nächsten Bestellung automatisch als Zahlungsmittel herangezogen. Für eine Rückbuchung des Geldbetrags werden 25 Euro pro Verkaufstransaktion einbehalten.

Schneemangel

  • Der landläufig verwendete Begriff der „künstlichen“ Beschneiung ist bereits in sich falsch. Basis der technischen Beschneiung ist ein physikalischer Vorgang, der aus reinem Wasser und kalter Luft Schnee erzeugt. Es werden keinerlei chemische Zusätze verwendet. Beschneiungsanlagen sichern das Pistenangebot, indem sie für Schneegarantie und somit Buchungssicherheit bei den Urlaubern sorgen. Die Schneedecke schützt die Vegetation vor Beschädigung durch Stahlkanten, Frost und Erosion. Aktuell werden 0,8 Prozent der bayerischen Alpenfläche saisonal als Pistenfläche genutzt. Das sind rund 37 km². Von diesen 37 km² werden wiederum nur 25 Prozent beschneit.

  • Die Beschneiungsanlagen weiter zu optimieren und standortgerecht zu betreiben, ist ein zentraler Punkt der zukunftsorientierten Strategie von Seilbahnunternehmen. Auch die schneesparende Geländeoptimierung von Skipisten und ein umfassendes Schneemanagement gehören dazu. Die Entwicklung ressourcensparender Beschneiungstechnik hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gebracht. Ein nachhaltiges Schneemanagement u.a. mit modernen Methoden wie Schneehöhen(tiefen)-Messung durch Monitoring bei Pistenraupen oder Snowfarming-Maßnahmen für die Konservierung des Schnees sorgt dafür, dass Ressourcen effizient genutzt werden.

  • Nein. Jeder Bau und Einsatz von Beschneiungsanlagen unterliegt strengen rechtlichen Rahmenbedingungen. Grundlage sind dabei immer die Bestimmungen und Vorgaben der Naturschutzbehörde und des Wasserrechts mit einem landschaftspflegerischen Begleitplan. Darin werden Wasserhaushalt, Natur- und Landschaftsschutz sowie Schallemission behandelt und entsprechende Auflagen erteilt. Es werden die Zeiträume, wie Beschneiungsbeginn und maximale Anzahl der Tage, an denen beschneit werden darf, die Flächen und die Mengen der Beschneiung geregelt, ebenso Art und Umfang der Ausgleichs- und Renaturierungsmaßnahmen.

    Zudem sorgt die Beschneiung für Schneesicherheit in wohnortnahen Skigebieten und ermöglicht Wintersport mit kurzer Anreise. 

  • Der Unterschied besteht lediglich in der maschinellen Produktion. Basis der Beschneiung ist ein reines Gemisch aus Wasser und kalter Luft ohne Zusätze. Die äußeren Begebenheiten spielen bei der Beschneiung eine wichtige Rolle: Für eine effiziente Schneeerzeugung sollte etwa die Lufttemperatur kälter als -3 Grad, die Luftfeuchtigkeit geringer als 80 Prozent und die Wassertemperatur kälter als +2 Grad sein. 

  • Das Wasser stammt aus Speicherteichen und streng reguliert aus natürlichen Quellen. Speicherteiche halten Oberflächenwasser bei starken Regenfällen zurück und schützen somit bestimmte Gebiete vor Überschwemmungen. Gut geplante Speicherseen fügen sich in das Landschaftsbild ein und sind im Sommer ein Anziehungspunkt für Touristen. Beschneiung ist ein Kreislauf ohne Wasserverlust: Das im Frühjahr mit der Schneeschmelze gewonnene Wasser gelangt wieder in die Natur zurück.

  • Für den Winterbetrieb der Anlagen und die technische Beschneiung werden nur 42,5 GWh benötigt. Zum Vergleich: Der halbjährliche Stand By Verlust in deutschen Haushalten beläuft sich auf 5000 GWh. 

  • Ja, Wintersport hat Zukunft. 

    Natürlich sind die Fakten unstrittig: Der globale Klimawandel stellt auch für den Wintersport eine große Herausforderung dar. Vor allem die Zunahme von extremen Wetterereignissen und die Anhäufung von starken Wetterschwankungen reduziert die Planungssicherheit für Tourismusanbieter. 

    Für einen planbaren Skiurlaub und erholsame Bergerlebnisse im Schnee spielt die technische Beschneiung eine wichtige Rolle.

    Sie erfolgt so ressourcen- und energiesparend wie möglich. Ein nachhaltiges Schneemanagement u.a. mit modernen Methoden wie Schneehöhen(tiefen)-Messung durch Monitoring bei Pistenraupen oder Snowfarming-Maßnahmen für die Konservierung des Schnees sorgt dafür, dass Ressourcen effizient genutzt werden. 

    Natürlich gibt es Seilbahnen, die vor der unternehmerischen Entscheidung stehen, ihr Wintersportangebot zu reduzieren oder einzustellen. Dies hängt sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten und der individuellen Situation des Unternehmens ab. Für andere Gebiete ist der Wintersport ein unverzichtbarer Teil ihrer Unternehmensstrategie und sichert in vielen Fällen ein Ganzjahresangebot. Hierzu lassen sich keine Pauschalaussagen über die gesamte Branche treffen. 

    Eine Vielzahl der Unternehmen stellt sich bereits sehr breit auf und erweitert die Angebotspalette für Winterwanderer, Sonnengäste, Gleitschirmflieger und Mountainbike-Fahrer. Das Freizeitangebot der Seilbahnen steht zudem vielerorts das ganze Jahr: 20% der Unternehmen bieten einen reinen Sommerbetrieb, während die restlichen 80% ihre Gäste sowohl im Winter als auch im Sommer in die Berge befördern. 

    Da fast 80% des CO²-Fußabdrucks auf die Anreise entfallen, ist die klimafreundliche Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch für die Seilbahnunternehmen von größter Wichtigkeit. Viele Skigebiete kooperieren mit Verkehrsanbietern und sind sehr gut an den ÖPNV angebunden

  • Für die Gemeinden bedeutet dies gravierende Einnahmeverluste zur Finanzierung der touristisch geprägten öffentlichen Infrastruktur für Einheimische und Gäste. Von der Wintersaison hängen zudem die direkten, ganzjährigen und unbefristeten Arbeitsplätze im Tourismus in den Gemeinden und die indirekten Arbeitsplätze im Handwerk, Handel und bei den Dienstleistungen in der gesamten Feldbergregion ab. Wir begrüßen bereits wesentlich mehr Gäste in der Sommersaison als in den Wintermonaten. Dennoch ist die Wertschöpfung in der Wintersaison um ein Vielfaches höher als im Sommer. Seilbahnen sind die Motoren der Gemeinden: Ein Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft und sichert 5,3 Arbeitsplätze in der Region. Die Seilbahnen sorgen somit für Beschäftigung und für eine hohe Wertschöpfung im gesamten Einzugsgebiet. Sie verhindern Abwanderung aus strukturschwachen Regionen. Darüber hinaus übernehmen die Unternehmen mit ihren Pisten und Wanderwegen eine wichtige Lenkungsfunktion und entlasten damit sensible Gebiete. 

Organisation

  • Der Liftverbund Feldberg ist ein Zusammenschluss der drei Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau, denen die Flächen und Liftanlagen im Skigebiet Feldberg gehören. Die Feldbergbahnen GmbH betreibt für diese drei Kommunen das Skigebiet. Vorsitzender des Liftverbunds Feldberg ist Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht, Geschäftsführer der Feldbergbahnen ist Julian Probst. Mit dieser neuen Organisation sind Doppelstrukturen aus der Vergangenheit abgeschafft und die Zusammenarbeit ist effizienter geworden. 

  • Im Masterplan Feldberg geht es darum, wie der Feldberg zukunftssicher gestaltet werden kann – also grob zusammengefasst um die Weiterentwicklung des Feldbergs zur Ganzjahresdestination und um die qualitative Weiterentwicklung des Skigebiets. Hier geht es unter anderem auch um technische Erneuerungen (Abbau alter Bahnen, Modernisierung der Beschneiung etc.). Dabei stehen viele Fragen im Raum, die von unterschiedlichen Parteien beantwortet werden müssen. Die drei Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau haben im Jahr 2019 vier verschiedene Büros damit beauftragt, für den Feldberg ein Update zu Skifahrerströmen, Wassermengen, technischen Möglichkeiten und vielem mehr zu erstellen. Damit sollte eine solide Basis für die qualitative Weiterentwicklung des Gebiets geschaffen werden.

    Ein wesentlicher Bestandteil des Masterplans ist bereits umgesetzt: die Fusion zu einer Liftgesellschaft (Feldbergbahnen GmbH), mit der bisherige Doppelstrukturen abgeschafft worden sind.  Hauptziel war es, Synergien zu stärken und zu nutzen. Wir haben mit der Feldbergbahnen GmbH eine zentralisierte Organisation, die dem Liftbetrieb entspricht und die weg von den Verwaltungsstrukturen in den Rathäusern ist – wir haben kurze Entscheidungswege und können unsere Partner bestmöglich unterstützen.

  • Ja, Teil des Neustarts ist auch eine Marketingstrategie, die über den Sommer 2022 gemeinsam mit Mitarbeitenden der Feldbergbahnen GmbH und Gemeinderäten ausgearbeitet wurde. Kernaussage: Auf dem höchsten Punkt Natur und Freizeit gemeinsam erleben. Zu diesem „Feldberg-Erlebnis“ gehören die beiden Slogans „Durchatmen“ und „Momente genießen“, die sich auch in einem neuen optischen Erscheinungsbild wiederfinden. Diese Kernaussagen treffen natürlich auch auf unsere Partnerbetriebe zu – das gleiche gilt etwa für Todtnauberg, den Belchen oder Bernau. Wir möchten damit das Wir-Gefühl stärken – nach innen und nach außen. 

Nachhaltigkeit

Informationen zum Thema Nachhaltigkeit sind hier zu finden.

Pressemitteilungen

Berichterstattung

Sie planen eine Berichterstattung über das Skigebiet Feldberg und möchten dafür das Skigebiet besuchen? Wir stellen hauptberuflichen Pressevertretern für einen Pressebesuch ein Liftticket zur Verfügung. Melden Sie sich hierzu bitte fünf Werktage vor Ihrem Besuch per E-Mail bei uns an.

Bitte senden Sie dabei den Redaktionsauftrag, sowie Ihren Presseausweis mit. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen

Sie benötigen weitere Informationen und zusätzliches Material?  Nehmen Sie hierzu gern Kontakt mit uns auf.